Felix Klein: Wechsel von Antisemitismus-Beauftragtem zu OECD-Botschafter

Felix Klein gibt sein Amt als Antisemitismus-Beauftragter ab und wechselt zur OECD nach Paris.

Felix Klein: Wechsel von Antisemitismus-Beauftragtem zu OECD-Botschafter

Februar 13, 2026

Sebastian Krämer

Felix Klein verlässt sein Amt als Antisemitismus-Beauftragter

Der 58-jährige Felix Klein, der seit 2017 als Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus tätig ist, wird im kommenden Sommer eine neue Herausforderung annehmen. Das Bundeskabinett hat entschieden, dass er die Position des deutschen Botschafters bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris übernehmen wird.

Ein Rückblick auf Kleins Engagement

Klein hat während seiner Amtszeit bedeutende Fortschritte im Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland erzielt. In seiner Funktion war es seine Aufgabe, die Maßnahmen der Bundesregierung zu koordinieren und als Ansprechpartner für jüdische Gemeinschaften zu fungieren. Er hat sich auch aktiv dafür eingesetzt, das Bewusstsein der Gesellschaft für verschiedene Formen von Antisemitismus durch politische und kulturelle Bildungsinitiativen zu schärfen.

„Diese Jahre waren ohne Zweifel fordernd“, äußerte Klein über seine Zeit im Amt. „Verantwortung und Aufgabe bleiben groß.“ Trotz der Herausforderungen betont er, dass es ihm eine „Freude und Ehre“ gewesen sei, zur Bekämpfung des Antisemitismus beizutragen.

Neue Aufgaben in Paris

Mit dem bevorstehenden Wechsel nach Paris zeigt Klein erneut seine Bereitschaft, Verantwortung auf internationaler Ebene zu übernehmen. Seine neue Rolle als Botschafter bei der OECD wird ihn in ein Umfeld bringen, das sich mit globalen wirtschaftlichen Herausforderungen auseinandersetzt. Diese Position könnte ihm ermöglichen, wichtige Themen wie soziale Gerechtigkeit und internationale Zusammenarbeit weiter voranzutreiben.

Kleins beruflicher Werdegang

Felix Klein wurde 1968 in Darmstadt geboren und studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Freiburg und Berlin. Nach seiner Ausbildung für den höheren Auswärtigen Dienst war er unter anderem in Kamerun und Italien tätig. Vor seiner Ernennung zum Antisemitismus-Beauftragten hatte er bereits mehrere Jahre im Auswärtigen Amt gearbeitet, wo er zuletzt als Sonderbeauftragter für Beziehungen zu jüdischen Organisationen fungierte.

Nächste Schritte nach dem Abschied

Obwohl über Kleins Nachfolge noch keine Entscheidung getroffen wurde, bleibt abzuwarten, wer die wichtige Rolle des Antisemitismus-Beauftragten übernehmen wird. Bis zu seinem Abschied plant Klein jedoch weiterhin aktiv an seinen Aufgaben zu arbeiten und die Initiativen zur Bekämpfung von Antisemitismus bis zum letzten Tag seines Amtes voranzutreiben.

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