Mark Epstein äußert Bedenken über den angeblichen Abschiedsbrief seines Bruders
In einem aktuellen Interview hat Mark Epstein, der Bruder des verstorbenen Finanziers Jeffrey Epstein, seine tiefen Zweifel an der Authentizität eines kürzlich veröffentlichten Abschiedsbriefes geäußert. Der Brief war nach einer gerichtlichen Entscheidung entsiegelt worden und soll angeblich nach einem Selbstmordversuch in einer Gefängniszelle in Manhattan gefunden worden sein. Mark Epstein bezeichnete das Dokument als mögliche Fälschung und betonte, dass es nicht schwer sei, einen professionellen Fälscher zu engagieren.
„Es gab keinen Selbstmordversuch“
Mark Epstein bleibt überzeugt davon, dass sein Bruder nicht durch Suizid gestorben ist. In seinen Aussagen gegenüber „Business Insider“ erklärte er: „Es gab keinen Selbstmordversuch, also gab es auch keinen Abschiedsbrief.“ Diese Überzeugung wird durch die Umstände des Briefes untermauert, der zwischen 2019 und 2020 von mehreren Personen geprüft wurde. Weder in den offiziellen Akten des US-Justizministeriums noch in dem umfassenden Bericht zum Tod Epsteins tauchte das Dokument auf.
Die Entstehungsgeschichte des Briefes
Laut Nicholas Tartaglione, einem ehemaligen Zellengenossen Epsteins, wurde der Brief nach einem mutmaßlichen Suizidversuch entdeckt. Tartaglione behauptet jedoch ebenfalls, dass er den Zettel gefunden habe. Mark Epstein äußerte jedoch Zweifel an dieser Darstellung und stellte infrage, ob Tartaglione tatsächlich im Besitz des Briefes war.
Ein Schatten über dem Tod von Jeffrey Epstein
Die Spekulationen um den Tod von Jeffrey Epstein sind weiterhin ein heiß diskutiertes Thema. Mark Epstein vermutet sogar eine Verschwörung und glaubt, dass sein Bruder möglicherweise ermordet wurde. Er führt an, dass eine andere Person außerhalb des Sichtfelds der Überwachungskameras in der Nähe von Epsteins Gefängniszelle gewesen sein könnte.
Kritik am Justizministerium
Mark Epstein kritisiert zudem das US-Justizministerium für seine Handhabung des Falls und wirft ihnen vor, eine Vertuschung aufrechtzuerhalten. „Sie behandeln diesen Fall nicht als Mord“, sagte er und fordert mehr Transparenz in Bezug auf die Umstände rund um den Tod seines Bruders.
Der Abschiedsbrief als Teil einer größeren Erzählung?
Die Vorstellung eines Abschiedsbriefes erscheint Mark Epstein unplausibel: „Wenn er Selbstmord begehen wollte, müsste er das niemandem erklären.“ Diese Aussage wirft Fragen auf über die Motive hinter dem Dokument und dessen Veröffentlichung sowie über die Wahrhaftigkeit der Informationen rund um Jeffrey Epsteins Tod.


